Religionslehrertagung

25. - 27. Mai 2018, Goetheanum

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Namen des Internationalen Religionslehrergremiums laden wir alle an unserer Arbeit interessierten Kollegen herzlich zur Religionslehrer-Tagung 2018 ein. Wir wollen uns mit einem sehr aktuellen Thema beschäftigen:

Gold, Geld, Gewissen – Lernen, um in der Welt zu arbeiten

In vielen Märchen spielt das Gold eine herausragende Rolle, die Kronen der Könige und Königinnen sind aus Gold, der rote König opfert es an der Krippe. Wir singen in der Sonntagshandlung vom Himmelreich, in dem ein Haus steht, dahin ein goldener Weg geht...

Die alten Meister malten aus dem Goldhintergrund heraus ihre Bilder, in den Evangelien spielt Geld und der Umgang mit ihm, eine zentrale Rolle. In der Oberstufe sprechen wir über die große Versuchung durch Gold und Geld, die Macht oder Freiheit, die es geben kann, und die soziale Frage heute im Zusammenhang mit der Behandlung des Nibelungenliedes, des Templer-Ordens und seiner Impulse und Goethes Faust. Sucht, Gier, Gewissenlosigkeit oder tiefste Moralität und innere Kraft, Impulse für die Gestaltung eines Sinntragenden Lebens bringen wir an die Schüler altersgemäß in Symbolen, Bildern, Erzählungen, Biografien, literarischen Werken oder Zeitungsartikeln heran. Max Ruhri von der Freien Gemeinschaftsbank Basel wird über neue Ideen mit Geld umzugehen sprechen.

Im Zentrum der Sonntagshandlung ist von dieser Arbeitswelt die Rede und von den Kräften, durch die das Menschenleben würdig gestaltet werden kann. Was wollen wir in den Schülern anregen? Was können wir ihnen in diese Welt des 21. Jahrhunderts mitgeben? An diesen Fragen möchten wir gerne gemeinsam arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth von Kügelgen
Für das Internationale Religionslehrer-Gremium

Claus-Peter Röh
Für die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft

Literatur zur Vorbereitung:
Rudolf Steiner, „Innere Entwicklungsimpulse der Menschheit. Goethe und die Krisis des neunzehnten Jahrhunderts“, Dornach, Vortrag vom 25. September 1916, GA 171.