Grundlagen der Waldorfpädagogik
Es ist berechtigt, von der Erziehungskunst Rudolf Steiners zu sprechen. In jedem Kindergarten, in jeder Schule sind es doch die Erzieher und Lehrer, die diese Erziehungskunst an Ort und Stelle realisieren. Jeder Kindergarten, jede Schule hat in jedem Land ihr eigenes Gepräge, ihre eigene Ausgestaltung dieser Erziehungskunst. Die Bedingungen und Lebensaufgaben sind von Land zu Land, von Kontinent zu Kontinent verschieden, wodurch das Einmalige einer Schulgemeinschaft geprägt wird. Und doch sind es unverkennbar Waldorfkindergärten, Waldorfschulen, weil sie sich aus dem Geist inspirieren lassen.
Der Geist ist universell. Wird er von Menschen gelebt, wird er individuell. Im Zentrum steht aber immer, trotz aller Unterschiede, der werdende Mensch: das Kind.
Die nachfolgenden Abschnitte geben einen Artikel von Heinz Zimmermann, der bis zum Jahre 2001 Leiter der Pädagogischen Sektion war, wieder. Er erläutert anhand der verschiedenen Themenbereiche die waldorfpädagogischen Grundlagen.
Erschienen in:
Waldorf-Pädagogik weltweit, S.18ff
Hrsg.: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e. V.
Weinmeisterstr. 16, D-10178 Berlin, 2001
www.freunde-waldorf.de



